Das Haus Henrichenburg kann eine eindrucksvolle Historie aufweisen und gilt als Geburtshaus der Schriftstellerin und Sängerin Hedwig Kiesekamp, die am 21. Juli 1844 im Haus Henrichenburg das Licht der Welt erblickte.

Durch einen Brand gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden Teile des Gutshauses zerstört und anschließend wieder aufgebaut.

Einige Menschen in Henrichenburg erinnern sich bestimmt noch gut daran, dass das Areal des Gutshauses, insbesondere in den 1970er und 1980er Jahren, durch die Familie Schmidts als Bauernhof bewirtschaftet wurde, zusätzlich nutzte die Familie Schmidts auch die Fläche des heutigen Bodendenkmals der Burg Henrichenburg als Getreidefeld.

Das Haus Henrichenburg, mit seinem schönen Halbwalmdach und Glockenturm, steht seit 1985 unter Denkmalschutz und wurde zu Beginn des 21. Jahrhunderts aufwendig saniert.

Eine weitere Attraktion der Henrichenburger Zeitgeschichte möchte ich gerne erwähnen. Es handelt sich um einen historischen Mühlstein und eine Gedenktafel zu Ehren der Burg Henrichenburg. Der Mühlstein, der nach Überlieferungen eine lange Historie aufweisen soll, die Gedenktafel und ein Abbild des Heiligen Lambertus befinden sich nur wenige Meter vom Haus Henrichenburg entfernt. Dort, wo die Straßen „In der Stühe“ und „Am Friedhof“ aufeinandertreffen, sind die Werke zu bewundern.